5 Wege um schlechte Gewohnheiten zu ändern
Sowohl beruflich als auch im Privatleben sind wir immer wieder auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, sich zu verbessern, effizienter zu sein und Ziele zu erreichen. Eine gute Maßnahme besteht darin, hinderliche Eigenschaften zu verändern und durch förderliche zu ersetzen. Das ist eine Herausforderung, denn das menschliche Hirn liebt Vereinfachungen und altbekannte Wege. Die persönlichen Marotten sind auch ein Hilfsmittel, um gut durch den Tag zu kommen – Neues braucht Übung und bringt uns zunächst aus dem Takt.
Das Gute daran ist – wenn Du nur lange genug eine neue Verhaltensweise übst, fällt sie immer leichter und wird in das bewährte Repertoire von Verhaltensweisen integriert.
Ich habe zu dem Thema einen guten Artikel gefunden unter Ezine Articles von T. McDonald den ich für euch sinngemäß übersetzt habe:
1. Bewusstmachung der schlechten Gewohnheiten
Du musst Dir Deiner Gewohnheiten bewusst werden. Was ist diese Gewohnheit genau? In welcher Weise beeinflusst sie Dein Leben konkret? Wie beeinflusst sie das Leben anderer? Z.B. hat Rauchen schlechte Auswirkungen sowohl auf einen selbst als auch auf andere Menschen.
2. Wille zur Veränderung
Wer eine schlechte Gewohnheit ändern will, sollte prüfen, ob die Veränderung tatsächlich ein wertvolles Ziel darstellt. Du musst Dich selbst davon überzeugen, dass die Veränderung der Gewohnheit die Anstrengung wert ist.
3. Verpflichtung/Verbindlichkeit
Hier sind einige Beispiele von Gewohnheiten, die Du vielleicht ändern möchtest: Rauchen, übermäßiges Essen, Fast Food Konsum, Bewegungsmangel, “Aufschieberitis” – Dinge vor sich her schieben, zu hoher Kaffeekonsum etc.
4. Konsequentes Vorgehen
Es ist wichtig, sich immer nur einer Gewohnheit zur gleichzeitig zu widmen. Dann unternimm täglich etwas, um diese schlechte Gewohnheit, die Probleme schafft, zu beenden und übe Verhaltensweisen, die an diese Stelle treten sollen. Wir schlagen hier die Philosophie der kleinen Schritte vor. Manche Gewohnheiten ändern sich schnell wenn neue Alternativen an die Stelle treten, manche benötigen mehr Zeit.
Stelle sicher, dass Du Dich regelmäßig für Deine täglichen Bemühungen, eine schlechte Gewohnheit zu ändern, belohnst. Entscheidend für Deinen Erfolg sind tägliche, konsequente Aktivitäten. Nur gute Vorsätze oder gelegentliche Aktionen helfen nicht. Hier geht es um tägliche Beständigkeit.
5. Beharrlichkeit/Ausdauer
Es wird Zeiten geben, in denen man sich fragt, ob sich das alles lohnt. Man sagt zu sich selbst, dass es zu schwierig ist, diese schlechte Angewohnheit zu ändern, dass man zu schwach ist, sie zu verändern. Das alte Ich, das häufig so komfortabel mit den schlechten Gewohnheiten gelebt hat, möchte diese beibehalten. Um alte Muster zu durchbrechen, muss man häufig auch neue Ressourcen nutzen. Das ist anfangs oft ungewohnt und manchmal unkomfortabel.
Den einen oder anderen Übersetzungsfehler möge man mir nachsehen. Ich finde es immer wieder spannend, auf welche Weise oder zu welchem Zeitpunkt Menschen es geschafft haben, Gewohnheiten aufzugeben. Häufig war das für mich nicht rational nachvollziehbar.
Als meine verwitwete Großmutter in ein schönes Altersheim mit liebevollen Betreuern kam, gab sie ihre mindestes 60 Jahre alte Gewohnheit des Rauchens von einem Tag auf den anderen auf. Sie hatte ein bis zwei Schachteln Zigaretten am Tag geraucht.
Vielleicht ist ein Geheimnis des Erfolgs beim Ablegen schlechter Gewohnheiten, dass man eine neue Qualität sein Leben hereinholen muss, die man nicht mehr vermissen möchte…
Geben Sie jeden Tag Ihr Bestes und kommen trotzdem nicht vom Fleck?
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2 Reaktionen zu “5 Wege um schlechte Gewohnheiten zu ändern”
Denise
Am 3. Oktober 2007 um 15:29 Uhr
Hallo,
ich habe mit sehr großem Interesse diesen Artikel gelesen, und danach bin ich mir über einiges bewusst geworden. Konsequenz war, dass ich meine angefangene Schachtel Zigaretten meinem Arbeitskollegen geschenkt hab, der sich im Übrigen sehr darüber gefreut hat, weil die Schachtel noch fast voll war, und jetzt ernsthaft versuche aufzuhören. Für jede Schachtel Zigaretten, die ich mir kaufen würde lege ich das Geld zurück, und am Ende des Monats werd ich mir ne Kleinigkeit davon kaufen. Was, weiß ich noch nicht, aber mal schauen, was da zusammen kommt. Also drück mir die Daumen, dass ich das durchhalte.
LG, Denise
Andrea Jülichs
Am 3. Oktober 2007 um 18:41 Uhr
Hallo Denise,
danke für Deinen Kommentar. Ich freue mich, dass Du aufhören möchtest zu rauchen. Um ehrlich zu sein, seit dem 14.7.2006 rauche ich/wir nicht mehr. Und es war nicht immer einfach. Eigentlich war es selten einfach….Geholfen haben ein paar Dinge, die mir Spaß gemacht haben und die ich statt dessen tue (Möhren knabbern….). Kleine Dinge, oft gemeinsam mit meinem Partner. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und werde bestimmt noch weitere Artikel zu dem Thema schreiben. Liebe Grüße Andrea