Die Angst unterbrechen mit 3 einfachen Fragen
Es gibt (zum Glück selten) Tage, an denen fühle ich mich als Selbständige nicht besonders zuversichtlich und lebensfroh, sondern ängstlich und voller Befürchtungen für die Zukunft.
Das Gefühl ist unangenehm, hemmt die Energie und breitet sich meist ohne Grund aus.
Ich habe in einem Buch von Dan Millman “Der Pfad des friedvollen Kriegers” einen ebenso simplen wie effektiven Weg gefunden, diese Negativspirale zu unterbrechen. Unabhängig davon, ob man mit philosophischen oder spirituellen Gedankengängen etwas anfangen kann, ist es eine Möglichkeit sich wieder in einen guten Zustand zu versetzen. Dabei handelt es sich einfach um drei kurze Fragen, die man sich selbst in jenen Augenblick stellt:
- Atme ich?
- Bin ich gerade entspannt?
- Gehe ich mit Anmut?
Der einfache Trick bei dieser Technik besteht in der Überlistung des Gehirns.
Wenn Sie das nächste Mal Angst oder Hemmungen vor der Telefonakquise haben – probieren Sie es aus. Was haben Sie zu verlieren?
Es kann sich nicht komplett und intensiv auf mehr als eine Aufgabe konzentrieren. Wenn ich mich also damit beschäftige, mich auf meinen Atem zu konzentrieren, dann verdränge ich die akuten Ängste (oder Ärger, Unsicherheit etc.) zugunsten anderer Gedanken.
Das Ziel ist, sich dann mit Ängsten auseinander zu setzen, wenn ich es möchte und für richtig halte und die Situationen, in denen ich mich anderen Aufgaben widmen möchte, frei zu steuern. Nicht Verdrängung ist das Thema, sondern Unabhängigkeit und eigenverantwortliches Handeln und Fühlen in wichtigen Situationen.
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