Geschrieben am Dienstag, den 29. Juli 2008 von Andrea

Raus aus der Komfortzone – 9 Tipps gegen destruktive Gedanken

Normalerweise bin ich ein optimistischer Mensch. Doch von Zeit zu Zeit schleichen sich pessimistische Gedanken ein, die mich daran hindern, meine Pläne zu verwirklichen. Dann frage ich mich urplötzlich: “Wie soll das nur funktionieren?” und “Wie kann ich das alles schaffen?”

Aus unerfindlichen Gründen existieren plötzlich negative Gefühle und es scheinen Gründe vorzuliegen, warum mein Vorhaben scheitern muss. Ganz ehrlich, das führt dazu, dass ich unproduktiv und wenig konstruktiv bin.

Was können wir also tun, um diese Gedankengänge zu durchbrechen und weiter zu machen mit unseren Plänen? Als ich heute morgen durch die Weinberge lief fragte ich mich mal wieder, warum das so ist, und was ich verändern kann. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Ich muss mich aus meiner persönlichen Komfortzone herausbewegen!

Das hindert uns daran Vorhaben und Ziele, egal, ob im Verkauf oder im Privatleben in die Tat umzusetzen:

  • wir müssen unter Umständen auf etwas anderes verzichten,
  • wir müssen Wagnisse eingehen und Mut beweisen,
  • es gilt Neues und Unbekanntes zu probieren,
  • wir könnten Misserfolge erleben.

Damit ich mich in Zukunft für diese “Gefahren” besser wappnen kann, habe ich eine Liste erarbeitet. Sie hilft mir, meine Vorhaben umzusetzen und in Krisenzeiten negative Gedanken in Schach zu halten:

  1. Stop den negativen Gedanken! Wann immer Sie sich bei destruktiven Überlegungen ertappen, halten Sie innerlich ein großes “Stop” Schild hoch.
  2. Streichen Sie jedes “Ich kann nicht” oder “das schaffe ich vielleicht nicht”. Sagen Sie stattdessen: Ich kann bereits xy und in 2 Wochen kann ich z.
  3. Starten Sie den Tag mit Schönem: Sport, ein gemütliches Frühstück etc. Wenn der Tag angenehm losgeht, dann ist der Rest leichter zu bewerkstelligen.
  4. Entwerfen Sie konkrete Pläne! Was können Sie Schritt für Schritt tun, auf dem Weg zur Verwirklichung Ihrer Ideen? Wie sieht das real aus?
  5. Akzeptieren Sie Rückschläge! Jeder Mensch, der etwas Neues wagt, muss sich auf Schwierigkeiten einstellen. Erfolgsstories erzählen immer auch von Anfangsproblemen.
  6. Lachen Sie über sich selbst! Anstatt sich Fehler selbst übel zu nehmen und noch entmutigter zu werden, hilft Ihnen Humor über vieles hinweg.
  7. Hören Sie auf, sich zu ärgern! Warum? Es bringt Sie nicht weiter in Ihren ambitionierten Plänen! Es raubt nur Energie.
  8. Entwerfen Sie eine Vision für Ihre Ziele! Ähnlich wie Firmen eine Mission für sich entwickelt haben, hilft Ihnen Ihr Leitsatz, die richtigen Schritte im Fokus zu behalten.
  9. Finden Sie Verbündete! Gute Freunde, Berater, Arbeitskollegen oder Vorgesetzte – überlegen Sie, wer Ihnen Unterstützung auf dem Weg zu Ihrem Ziel geben kann.

“So einfach ist das aber nicht” werden Sie vielleicht sagen. Nein, das ist es nicht. Denn wenn wir es schaffen würden, alle diese Haltungen und Strategien immer perfekt umzusetzen, wären wir Motivationsexperten – und bereits am Ziel angelangt.

Dennoch – wenn Sie mit einem Punkt beginnen und ihn täglich umsetzen, kann sich das schon nachhaltig positiv auf Ihre Selbstmotivation auswirken.

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7 Reaktionen zu “Raus aus der Komfortzone – 9 Tipps gegen destruktive Gedanken”

  • brigitte ro.

    Am 31. Juli 2008 um 10:48 Uhr

    hallo andrea, hallo mike,
    selbstmotivation ist eines der themen, die oft in motivationssprüchen ausarten. jeder kennt sie, keiner mag sie und noch weniger leuten helfen sie tatsächlich, aus einer negativ-wahrnehmung herauszukommen.
    mir hat es oft geholfen, in einer unangenehmen situation zu schauen, ob nicht auch hier ein gramm positiver ansatz zu finden sein kann.
    beispiel: ist das glas halb leer, oder eher doch halb voll?; ein kunde sagt mir ab, bietet mir aber gleichzeitig an, im oktober neu zu sprechen; vier absagen – ohne begründung hintereinander – das gesetz der serie besagt, das es unlogisch ist, bei gleichbleibender arbeit immer nur absagen zu erhalten, aber vier absagen habe ich jetzt schon mal weg….;
    die kette ließe sich beliebig fortsetzen. wichtig ist im leben, wie in der arbeit: ziele setzen und darauf hin arbeiten. jeden tag wieder und ohne sich durch selbstmitleid selbst zu blockieren.
    habt einen schönen tag, brigitte

     
  • Andrea Jülichs

    Am 31. Juli 2008 um 11:28 Uhr

    Hallo Brigitte,

    was hälst Du von folgender Sichtweise:
    - Lebertran o.ä. – Glas halbleer
    - Chamapner o.ä. – Glas halbvoll.

    Lieben Gruß
    Andrea

     
  • Alexander Zeeb

    Am 2. August 2008 um 14:17 Uhr

    Thema Motivation, ist ein wichtiger aber komlizeirter Punkt bei jedem Menschen. Jeder braucht es und jeder nimmt sich viel vor, meistens zu viel. Ausserdem sind wir Menschen so konzepiert, dass wir das Ergebnis gleich haben wollen. Wenn es nicht gleich kommt sind wir demotiviert. Das wichtigste dabei ist Geduld zu haben, denn alles was wir tun bringt das gewünschte Ergebniss, aber erst später. Dabei muss man sich auch auf das Bauchgefühl verlassen. Dieses gibt uns immer innuitiv den richtigen Ansatz zur bestimmten Handlung. Ich stelle mir etwas vor und warte auf das Gefühl, wenn ich mich dabei gut fühle, dann mache ich es. Wenn mich ein negatives Gefühl überkommt, dann lasse ich es sein.

     
  • Andrea Jülichs

    Am 2. August 2008 um 16:29 Uhr

    Hallo Herr Zeeb,
    wenn ich Sie richtig verstehe, dann heißt das, sich selbst soviel Zeit für das Erreichen einer bestimmten Sache zu geben, wie man benötigt. Rückschläge gehören eben manchmal dazu. Da stimme ich Ihnen absolut zu.

    Wenn ich dann noch Einzelschritte zur Erreichung meines Zieles plane und mit erreichbaren Zeitvorgaben versehe, dann kann ich mir das Vorhaben recht gut planen.

    Und ich finde ebenfalls, dass man sich auf seine Intuition, sein Bauchgefühl verlassen sollte. Manchmal hilft es mehr, ein wenig in sich zu gehen (oder raus in die Natur, Musik hören, eine Nacht darüber schlafen) um sich dann zu entscheiden. Leider nimmt man sich in der Hektik des Tages selten dazu Zeit – obwohl es eigentlich ein schönes Ritual ist, einen Tag auf diese Weise zu beenden.

    Ich wünsche Ihnen ein hochmotiviertes Wochenende!

     
  • Uwe Alschner

    Am 27. August 2008 um 22:08 Uhr

    Hallo Andrea,
    ich finde den Beitrag (ich bin fast zufällig darauf gestossen, aber Zufälle gibt es nicht ;-) ) ausgesprochen wichtig. Es braucht solche Handreichungen, die gar nichts sensationelles enthalten müssen und dennoch durch ihre Einfachheit eine weltbewegende Kraft haben! Ohne Positives Denken kein Erfolg, aber auch keine Gesundheit. Gesunderhaltung auf natürlichem Weg ist mein Thema im vitalstoff-blog.de und aus diesem Grund habe ich dort einen Beitrag über deinen Leitfaden gepostet. Merci!

     
  • Andrea Jülichs

    Am 28. August 2008 um 08:51 Uhr

    Hallo Uwe,
    ich denke auch, dass die wirklich wichtigen Gedanken im Leben einerseits einfach sind und andererseits möglichst oft wiederholt werden sollten – damit man (auch ich!) sie nicht im Alltagstrott vergesse. Danke für Dein Posting – werde ich mir sofort mal anschauen.

    Gruß Andrea

     
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