Wie Du Dein eigener Motivationstrainer wirst – Teil IV

Wie können Affirmationen uns bei der eigenen Motivation unterstützen?

“Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.”
Albert Einstein

Einstein hat ausgeführt: “Die Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt auf das, was uns bekannt ist und was wir begreifen, während die Phantasie die ganz Welt umfasst und alles, was wir je wissen und begreifen können.”

Die Technik der Affirmationen bezieht die Funktionsweise unseres Gehirns mit ein.

Unser Gehirn arbeitet wie ein Computer, dessen Software zuweilen “aus dem Takt kommt” oder – bildlich gesprochen – abstürzt. Wir können jedoch die Funktionsweise unseres Gehirns aktiv unterstützen und uns selbst programmieren, um zu erreichen, was wir erreichen wollen.

Affirmationen sind ein weiteres Hilfsmittel hierzu. Es sind Aussagen und Formulierungen, die der Selbstkonditionierung dienen. Sie sollten in jedem Fall positiv und in der Gegenwartsform formuliert sein. Das Ziel von Affirmationen ist ebenfalls die aktive Vorstellung zur Verwirklichung eigener Vorsätze, weil negative Gedanken das Erreichen unseres Ziels vereiteln.

Allgemeine Affirmationen sind z.B.:

  • Ich liebe und akzeptiere mich und traue dem Prozess des Lebens. Ich bin in Sicherheit.
  • Das Leben meint es gut mit mir, das Leben ist ein wunderbares Geschenk, es geht mir gut.
  • Ich bin absolute Harmonie, ich bin Weisheit und Freude, ich bin reicher Erfolg, ich bin strahlende Schönheit, ich bin vollkommene Freude, ich bin Gesundheit, ich bin bedingungslose Liebe.
  • Ich erhalte jetzt Liebe, Freundschaft, Gesundheit und Wohlstand.

Das Ziel von Affirmationen besteht darin, Zuversicht und Vertrauen in die eigene Person zu bekommen, zu haben und wachsen zu lassen.

Es ist kein Zaubermittel, sondern die Fähigkeit, eigene Ressourcen zu nutzen, um Lebensfreude zu spüren.

Gerade im Verkauf sind die Anforderungen an die Mitarbeiter vielfältig. Mangelnde Motivation und Frustration machen den gewünschten Verkaufserfolg zunichte. Nutzen Sie passende Affirmationen, um sich bewußt “auf Erfolg” zu programmieren.

Viele Menschen sind aufgewachsen mit Ausdrücken wie z.B.: “Versteife Dich nicht zu sehr darauf, sonst wirst Du enttäuscht sein.”, “Was machst Du, wenn es nicht funktioniert.”, “Bescheidenheit ist eine Zier.”, “Eigenliebe stinkt.” usw.

Solche Sätze wirken ebenfalls (unbewusst und ungewünscht) als Affirmationen – nur in die falsche Richtung. Wir können die Kontrolle übernehmen und jederzeit die Richtung ändern.

Ich habe bereits mehrfach davon gelesen, dass unser Gehirn auch mit fortgeschrittenem Alter noch in der Lage ist, neue neuronale Verbindungen zu knüpfen. Ich bin darüber sehr froh, heißt es doch, dass ich auch in meinem Alter ;-) noch lernen kann.

Verhalten ist ebenfalls ein Lernprozess. Wenn ich passende Affirmationen finde, sie wirken lasse und mit positiven Bildern, die in die Zukunft weisen verknüpfe, kann ich auf diese Weise neue Verknüpfungen schaffen.

Natürlich haben wir alle – mit wenigen Ausnahmen – Eltern gehabt, die unser Bestes wollten. Trotzdem haben einige der Formeln, die sie uns mitgegeben haben eine vergiftete Atmosphäre und Selbstzweifel in uns hinterlassen.

Es gilt, diese zu verändern und – wenn sie begrenzend auf uns wirken – zu entkräften. Wir tragen oft Sätze in uns, die uns wenig motivieren und nicht bestärken. Wenn wir diese Sätze aufspüren und durch unsere eigenen, mobilisierenden Vorstellungen ersetzen, dann besitzen wir ein weiteres Instrument zur Selbstmotivation.

Für meinen Schlusssatz bemühe ich nochmals Albert Einstein:

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

 

 

  

 

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