
Kennen Sie das auch? Obwohl eine Aufgabe erledigt werden muss, kann man sich nicht aufraffen. Egal, ob Telefonakquise, oder eine andere – wenig geliebte – Tätigkeit.
Sie schieben es vor sich her und fühlen sich unwohl dabei.
Motivation stammt vom Lateinischen „Motus” – die Bewegung, ab.
Also die Fähigkeit, zielgerichtet und aktiv zu sein. Wie kann ich die Fähigkeit der Motivation für mich clever einsetzen, um Dinge zu tun, die mir schwer fallen?
Hier sind unsere Tipps für mehr Spaß bei der Arbeit:
Sie sind der Boss!
Es ist menschlich, Fehler bei anderen zu suchen und oft stimmt es auch. Trotzdem ist die eigene Einflussnahme (Prinzip Selbstverantwortung) viel besser. Wenn Motivation fehlt, fragen Sie sich:
- Gibt es etwas, das mich jetzt weiterbringt?
- Was kann ich jetzt tun?
- Was kann ich tun, um die Situation langfristig nach meinen Wünschen zu verändern?
Mit dem Gefühl der eigenen Einflussnahme wächst die Gewissheit, etwas erreichen zu können, das setzt neue Energien frei… und so weiter. Sie starten einen “positiven Teufelskreis”. Wenn Sie als Mitarbeiter im Verkauf mehr Gehalt anstreben, ist beispielsweise die Gewinnung von Kunden ein Anfang dazu.
Definieren Sie Ihre Ziele – und schreiben Sie sie auf!
Ohne Ziele plätschert man von Tag zu Tag. Wer konkrete Ziele hat, kann auf sie hinarbeiten. Wer ein Ziel hat, bewältigt schwierige Aufgaben schneller.
Durch das Aufschreiben nehmen Ihre Ziele Gestalt an. Sie werden geordnet und existieren nicht mehr nur im Denken, sondern in der Realität. Egal, ob das Ziele für Ihren Verkaufserfolg oder für Ihr privates Glück sind. Das Unterbewußtsein wird mit Ihren Vorstellungen gefüttert und dorthin “gezogen”.
Teilen Sie Ihre Ziele auf in leicht erreichbare Miniziele!
Das Erreichen von kleineren Zielen motiviert Sie zum Weitermachen – das riesengroße Endziel erdrückt die eigene Motivation manchmal.
Beispiel: “Du willst einen Marathon laufen? Je, nach Fitnessgrad beginnst Du mit einigen Runden auf dem Sportplatz, die Du von drei auf fünf auf zehn Runden steigerst. Nach wenigen Wochen/Monaten läufst Du 10 Kilometer. Nun ist es planbar, auch 42 Kilometer zu bewältigen.”
Das Erreichen Ihrer Verkaufs-Quote lässt sich auf kleinere Einheiten und sogar auf Kunden-Telefonate pro Tag herunterbrechen.
Nutzen Sie das, was Sie haben!
Wer oder was kann Ihnen bei der Erreichung Ihrer Ziele helfen? Kollegen, Vorgesetzte, Freunde, Seminare, Internet, Bücher…Welche Dinge stehen Ihnen zur Verfügung? Fotos oder passende Musik? Kann es ein großer Wunsch sein, den Sie sich unbedingt erfüllen möchten?
Viele Menschen verbringen mehr Zeit in ihrem Büro, als zu Hause. Trotzdem legen sie an ihrem Arbeitsplatz keinen Wert auf eine angenehme Atmosphäre. Mit wenigen Mitteln wie Bildern, Blumen, einem Zimmerbrunnen, ätherische Öle etc. können Sie Ihr Wohlbefinden steigern. In einer tristen Umgebung Höchstleistungen zu erbringen, ist schwierig.
Seinen Sie gut zu sich – immer!
Wenn Sie ein Ziel erreicht haben, belohnen Sie sich. Sprechen Sie mit Freunden oder Kollegen über Erfolge! Ein Spaziergang, die Fachzeitschrift, ein Blumenstrauß – es gibt viele Möglichkeiten der Belohnung.
Wichtig ist die Anerkennung der eigenen Leistung vor sich selbst. Wenn ich das Erreichte nicht würdige, gibt es keinen Grund weiter zu machen. Die positive Verstärkung dessen, was Sie erreicht haben, setzt ein Signal zum Weitermachen. Das Gehirn benötigt eine Datenautobahn mit dem Straßennamen: „Gut gemacht, weiter so!”
Der Gong für unangenehme Arbeiten!
Eine Möglichkeit, sich zu motivieren sind definierte Zeitfenster. Stellen Sie zum Beispiel einen Wecker auf eine Stunde vor. In dieser Zeit rufen Sie ohne Unterbrechung Kunden an und unterbreiten Ihnen neue Angebote. Danach können Sie aufhören. Die Festsetzung einer unangenehmen Arbeit auf einen genau definierten Zeitraum signalisiert dem Gehirn: Das Ende ist absehbar, das schaffe ich.
Das unwichtigste zuerst?
Wenn es einmal gar nicht läuft hilft es, mit der einfachsten Arbeit zu beginnen. Sie kommen damit in eine gewisse Routine. Der Trick dahinter – Sie sagen sich: “Es ist in Ordnung, wenn Du heute nicht willst oder kannst. Für das gute Gewissen erledigst Du diese einfache und schnelle Arbeit.”
Fast immer funktioniert es, dass man einfach weiterarbeitet …
Die Macht der Sprache machts möglich!
Wann immer Sie sich mit negativen Gedanken ertappen, wie: “Das schaffst Du nie! Das kann ich nicht!” Sagen Sie laut STOPP! Finden Sie Ihre eigenen positiven Formulierungen, die Sie motivieren, aktiv zu sein und neue Lösungen zu finden. Eine Übung: Schreiben Sie täglich 5 Dinge auf, die gut waren. Das startet eine positive Spirale: gut gemacht=das geht wieder=diesmal leichter=Motivation!
Räumen Sie doch mal auf!
Schaffen Sie sich eine Umgebung, die Ruhe und Ausgeglichenheit signalisiert. Ein voller und unaufgeräumter Schreibtisch verstärkt den Eindruck, dass man die Aufgaben kaum bewältigen kann. Wenn sie die Tätigkeiten optisch sortieren, können Sie sicherstellen, dass die wichtigsten Dinge zuerst getan werden.
Was kommt zuerst bei Ihren Zielen?
Welchen Beitrag zur Zielerreichung leisten Ihre Aktivitäten? Wissen Sie, was Sie – täglich – tun müssen, damit Sie Ihre Ziele erreichen?
Häufig tun wir zig Dinge, die nichts mit dem zu tun haben, was wir eigentlich erreichen wollen. Wenn Sie täglich nur eine Sache konsequent machen, die Sie voran bringt, ist das bereits eine Menge!
Viel Erfolg! Andrea Jülichs
Bild: © Microsoft
P.S. Mehr Tipps zur Motivation auf unserem Blog FluentLife – schauen Sie vorbei, ich freue mich!
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